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Kopfschmerzkalender

Wahrscheinlich wird es dir schon zum Hals heraus hängen, denn so manch einer hat dir schon empfohlen ein Kopfschmerztagebuch zu führen ob es nun dein Hausarzt, dein Neurologe, eine gute Bekannte oder jemand aus deiner Online-Community war. 

Prinzipiell ist ein Kopfschmerzkalender auch keine schlechte Sache, aber die geläufigen Kalender und Tagebücher, die du ausgehändigt bekommst, sind vor allem eines: unsexy.

Klassische Kopfschmerzkalender

Ich möchte dir trotz meiner unverhohlenen Kritik an diesen Kalender die „Klassiker“ nicht vorenthalten. Warum? Inhaltlich sind dieser Kopfschmerzkalender sehr gut und auch meist sehr detailliert, was bei der Behandlung der Kopfschmerzen gut helfen kann. Sie haben uns nicht ohne Grund viele Jahre gut gedient. 

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat verschiedene Kalender. Toll finde ich die große Auswahl an Sprachen.

Auch die Deutsche Migräneliga bietet auf ihrer Seite einen Kopfschmerzkalender an, der aus meiner Sicht optisch schon etwas schicker ist. 

Mein persönlicher Hauptkritikpunkt ist, dass bei den meisten Kopfschmerzkalendern ein Monat mit Gedeih und Verderb auf eine A4-Seite gequetscht wird. Das hat natürlich für den Arzt Vorteile, der mit einem Blick sehen kann, wie viele Kopfschmerztage in einem Monat auftreten. Auf der anderen Seite demotiviert es viele Nutzer des Kalenders, diesen auszufüllen. Ich persönlich fülle lieber Kalender aus, die schön sind und für mich Spielraum lassen, ihn nach meinen Bedürfnissen auszufüllen.

Welche Möglichkeiten gibt es, die schöner und praktischer sind?

Eigener Kalender

Zum einem kannst du dir einen eigenen Kalendern nehmen und dieses als Kopfschmerzkalender. Das heißt, du trägst dort einfach folgende Dinge am jeweiligen Tag ein:

  • Wie stark waren die Kopfschmerzen ?
  • Wie lang haben die Kopfschmerzen gedauert ?
  • Wo waren die Kopfschmerzen und wie haben sie sich angefühlt?
  • Was gab es für Vorboten vor dem Kopfschmerz (Aura)?
  • Welche Begleitbeschwerden traten auf?
  • Welche Medikamente hast du genommen? Wieviele Medikamente? Haben die Medikamente geholfen?
  • Weißt du, was deinen Kopfschmerz getriggert hat?

Vielleicht Du kannst dir deinen eigenen Kopfschmerzkalender so basteln, dass es für dich schön ist. Ob du ihn nun per Hand bearbeitest, oder dir ausdruckst, ist dir überlassen.

Es gibt auch bei Etsy Sticker, die du in deinen eigenen Kalender aufkleben kannst. Damit kannst du in deinem normalen Planer deine Tage mit Kopfschmerzen kennzeichnen.

App

Inzwischen gibt es viele tolle Kopfschmerz- und Migräne-Apps. Das Schöne ist, dass du sie immer an der Hand hast (ich gehe einfach frech davon aus, dass du ein Smartphone besitzt) und dadurch schnell Dinge eintragen kannst. Die aktuell bekannteste App ist M-Sense. Sie kann inzwischen auch von deinem Arzt auf Rezept verordnet werden. 

Die unterschiedlichen Apps haben unterschiedliche Designs und auch unterschiedliche Stichpunkte, die sie abfragen. Einige (wie zum Beispiel M-Sense) bieten dir auch Möglichkeiten, deine Trigger zu kontrollieren. 

Ich habe bisher als App nur Menstruationskalender geführt und habe immer das Problem, dass ich bei ihnen vergesse einzutragen. Ich benötige scheinbar diese ausgedruckte Form und das Eintragen per Hand. Gott sei Dank ist diesbezüglich jeder unterschiedlich und kann aus dem breiten Angebot seinen Liebling heraus filtern.

Der Adiós Kopfschmerz-Kalender

Ich habe einen Kopfschmerzkalender erstellt, mit dem Ziel, dass du einen übersichtlichen und schönen Planer erhältst. Außerdem war es mein Wunsch, dass du ihn so eintragen kannst, wie es dir gefällt. Da jeder seinen eigenen Stil hat, wollte ich dir den Weg nicht zu sehr vorgeben. 

Im Gegensatz zu dem „klassischen“ Kopfschmerzkalender habe ich die Einträge im Wochenformat gemacht. Ich finde ihn dadurch viel übersichtlicher. Eine kleine Erklärung am Anfang wird dir helfen zu wissen, wie du den Adiós Kopfschmerz-Kalender ausfüllen sollst.

Wie kommst du an den Adiós Kopfschmerz-Kalender? Ich schenke ihn dir als Dankeschön für deine Anmeldung zu meinem Newsletter.

Ich hoffe, du konntest aus den vielen Varianten eine finden, die für dich passt!

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